Michael Jungclaus

Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute von Neuem beginnen. Buddha

Meine Schwester Kerstin und Ich im Jahre 1964
Meine Schwester Kerstin und Ich im Jahre 1964

Geboren im Februar 1962. Aufgewachesen in einfachen Verhältnissen und den  veralteten Ansichten einer Nachkriegsgeneration. Ausgebombt und traumatisiert. Die Ehe meiner Eltern zerrüttet. Geprägt von Lieblosigkeit und Gewalt durch den Vater. Hauptschulabschluss 1978. Ausbildung zum Maler und Lackierer bis 1981. Danach Umschulung zum Bürokaufmannn/EDV. Realschulabschluss 1987. Bis 1997 war ich als Angestellter im kaufmännischen Bereich tätig. Danach begann meine berufliche Selbstständigkeit bis heute. 10 Jahre lang als Inhaber einer Full-Service-Agentur für Internetdienstleistungen. Seit 2007 selbstfahrender Personenverkehrsunternehmer.

 

2012 ging plötzlich gar nichts mehr. Ein psychischer Zusammenbruch. Die niederschmetternde Diagnose lautet: Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), verursacht durch jahrelange häusliche Gewalt durch den Vater. Damit verbunden schwere Depressionen inkl. Burnout-Syndrom durch beruflichen und privaten Dauerstress. Nach einer fast einjährigen Therapie in Hamburg bin ich anschließend weiterhin in therapeutischer Behandlung gewesen. Seit fünf Jahren besuche ich regelmässig meine Burnout Gruppe hier in Elmshorn. Es geht mir zur Zeit gut.

 

Warum bin ich Entspannungspädagoge geworden? Weil ich anderen Menschen von Herzen helfen möchte, ihre innere Balance wieder zu finden. In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass ich kein Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker bin und auch über keinen medizinischen Grundberuf verfüge. Ich bin Lehrer für verschiedene anerkannte Entspannungsmethoden und Verfahren und gebe dieses Wissen gerne weiter. Ich bin ein Mensch der selbst jahrelang Patient gewesen ist und weiß wie es sich anfühlt ausgebrannt, antriebslos und depressiv gewesen zu sein.


Das Leben ist nichtg gerade

Da ist sie nun diese Klarheit im Leben.

Mit 50.
Falsch gelebt, immer nur gedacht, nichts ausgesprochen zu haben.
Für andere immer dagewesen, sich selbst nie beachtet.
Geglaubt Freunde zu haben und die Erkenntnis erhalten, das dies ja gar nicht wahr gewesen ist.

Die Wahrheit nicht akzeptieren und ertragen zu können.
Seine Gefühle zu unterdrücken, das Leben nicht wahrnehmen.
In der Vergangenheit gelebt zu haben und nicht im Hier und Jetzt.
Zu Leben, nur jetzt in diesem Augenblick!
Wahrzunehmen was wirklich IST!
Nicht immer alles zu bewerten.

Andere zu bewerten, sich zu bewerten, sich nicht akzeptieren zu können wer man wirklich ist.

Ich möchte mein Leben so leben wie Ich es empfinde.
Ich möchte ehrlich sein zu mir und zu den anderen.
Ich will Ich sein!

(geschrieben nach meiner Therapie im Jahre 2012)